Das gibt es ja schon: Tupperware-Parties als Social Advertising

Social Advertising ist eigentlich kein neuer Ansatz. Schon seit Jahrzehnten promoten Unternehmen ihre Produkte und Services durch Weiterempfehlung und nutzen damit den Netzwerkeffekt. Ein prominentes Beispiel dafür sind die bereits in den 50er Jahren gegründeten Tupperware-Parties. Dabei handelt es sich grundsätzlich um eine Verkaufsveranstaltung in privaten Wohnräumen. Der Gastgeber lädt Freunde und Bekannte ein, sorgt für Getränke und keine Snacks. Durchgeführt wird das ganze von einem Vertriebsmitarbeiter des Unternehmens Tupperware (siehe auch: http://www.tupperware.de/tupperparty ). Für seinen Aufwand erhält der Einladende einen Anteil des am Abend erzielten Umsatzes und ein Gastgeber-Geschenk. Das Konzept war und ist überaus erfolgreich. Tupperware hat bis heute auf den Vertrieb durch Waren- / Versandhäuser weitgehend verzichtet und erzielt mit diesem Ansatz einen Umsatz von über 2 Milliarden USDollar.

Einer der Schlüsselfaktoren zum Erfolg dieses direkten Vertriebsmodells ist der Multiplikationseffekt der durch die Einladung der Freunde und Bekannten des Gastgebers entsteht. Dieser sorgt für eine entsprechende Zielgruppe von 8-15 Personen, die ein einzelner Tupperware-Vertriebsmitarbeiter mit nur einem Kontakt erreichen kann (dem zum Gastgebers).

Ein weiterer Erfolgsfaktor liegt im Umstand, dass die Teilnehmer der Tupper-Parties aus Freunden und Bekannten bestehen, also ein soziales Netzwerk darstellen. Empfehlungen in einer solchen Gruppe werden grundsätzlich mehr Vertrauen und Glaubwürdigkeit zugesprochen, als alleine einem Vortrag eines Vertriebsmitarbeiters. Untersuchungen des Tupperware-Phänomens haben diesen Effekt schon sehr früh gezeigt.

Schließlich ist die Entlohnung des Gastgebers der dritte Erfolgsfaktor des Konzepts. Diese schafft den Anreizt und die Motivation eine solche Veranstaltung überhaupt auszurichten und den damit verbundenen Aufwand aufzubringen.

Die moderne Variante dieser Art des Vertriebs bzw. Marketing heißt Social Media Advertising. Dabei werden die aufgezählten Erfolgsfaktoren – ohne aufwendige Veranstaltungen – auf heutige online Netzwerke wie z.B. Twitter übertragen.

Bleeper macht genau das. User können auf der Plattform von Bleeper aus einer Anzahl von Kampagnen auswählen. Kampagnen sind Werbebotschaften  namhafter Marken und Unternehmen, die aus einem kurzen Textvorschlag und einem Link auf das entsprechende Angebot bestehen. Findet der User eine Kampagne empfehlenswert, so kann er diese mit wenigen Klicks an sein soziales Online-Netzwerk senden. Damit erscheint die Kampagne z.B. im Twitter-Stream des Bleeper-Users, wo es seine Follower – also sein soziales Netzwerk – lesen können. Klickt einer der Follower auf den Link der Kampagne, so erhält der Bleeper-User Punkte. Diese können später auf Bleeper in Euro eingetauscht werden.

Damit adressiert Bleeper mit seinem Konzept alle oben beschriebenen Erfolgsfaktoren von sozialem Advertising.